Test gegen Liverpool markiert das Ende der Coronastarre für Mainz-Süd

Leere Stadien und verwaiste Fussballkneipen in den vergangenen 18 Monaten haben auch unserem kleinen Fanclub zugesetzt. Viele Kontakte sind ein wenig eingeschlafen, viele Leute hat man seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen. Doch die Sehnsucht nach Fußball, Gemeinschaft und ein wenig Normalität ist ungebrochen. Als unsere 05er das Testspiel gegen Kloppo und seine Ex-Championsleaguesieger ankündigen wird schnell klar: Da sind wir dabei!

 

Nur der Fussball bring solch ein breites Grinsen hervor!

Da das Stadion von Grödig nur wenig südlich von Salzburg liegt, ist die für Mainz-Süd traditionelle Anreise per Fahrrad für manche natürlich Teil des Spaßes. Andere sind per Auto unterwegs, nicht zuletzt um im Anschluss noch im Trainingslager in Bad Häring vorbeizufahren. Eines aber verbindet alle Mainz-Südler: Das breite Grinsen im Gesicht, angesichts eines vollen Stadions im Maisfeld, der strahlenden Sonne und der friedlichen und fröhlichen Stimmung bei kühlem Bier und Würstchen.

Endlich wieder Stadionatmosphäre in ausverkauftem Haus

Die Ausssicht auf ein Fußballspiel in einer vollen Hütte wirkt auf alle elektrisierend. Das der Liverpool FC mit fast allen Stars aufläuft, setzt der Sache die Krone auf. Aber vor allem ist ein Lebensgefühl zurück, das so weit weg war in den letzten Monaten: Wir sehen unser Team wieder, wir sehen uns wieder. Wir saugen Stadionatmosphäre auf und begreifen körperlich was uns allen gefehlt hat. Wir als Mainzer sind im Stadion zwar deutlich in der Unterzahl, aber die Liverpool-Fans singen schliesslich auch „You’ll never walk alone“

Niederlage schmerzt kaum

So kann auch die 0:1 Niederlage durch ein Eigentor von Luca Killian der guten Laune keinen Abbruch tun. Es ist ein sehr ordentliches Testspiel. In der ersten Hälfte vor allem eine gute Abwehrleistung, in der Zweiten dann sogar garniert mit den besseren Chancen.

Nach Spielende ist dann auch noch lange nicht Schluss: Zunächst wird mit den in deutlicher Überzahl vorhandenen Liverpool-Fans aus aller Welt gequatscht und ein finales Stadionbier im Plastikbecher gezischt. Für die im Nachbardorf einquartierten Mainz-Südler geht es dann zunächst ins Restaurant und später in die Dorfkneipe. Dort lernen wir was Grödiger und Anifer trennt und vereint, was RB Salzburg für die Gegend bedeutet und dass Julian Baumgartlinger nicht nur Freunde in Österreich hat.

Leider geht der Abend schließlich doch zu Ende. Aber der Fußball ist zurück – hoffentlich um zu bleiben. 

 

 

 

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